Mitreißendes Schach in der 5. Runde

Es gab wohl kaum eine Runde bei der diesjährigen Stadtmeisterschaft, wo so spannende und interessante Partien gespielt worden sind, wie in der 5. Runde. Am meisten ärgern wird sich wohl Peter Trzaska (SKS), der eine klare Gewinnstellung erreicht hatte, doch mit Ulrich Wiechen3 Bauern mehr nicht den Gewinnweg fand, um Jürgen Göldenboog (SV Buer 21) zu schlagen. 
Auch der mehrfache Stadtmeister Uwe Ritter (Wacker-Berge-Borbeck) hätte gegen Werner Scheibe (SKS) den Sack zumachen können, zögerte jedoch die Umwandlung seines Freibauern so lange hinaus, bis Werner eine Remisstellung erreicht hatte.
Ein überraschendes Damenopfer brachte Werner Lietz (Postsportverein Bochum) gegen Edgar Ribbeheger (KS Haltern). Nur mit Mühe konnte sich Ribbeheger letztlich durchsetzen. 
Die beste und kürzeste Partie der 5. Runde spielte Ulrich Wiechen (SC Buer-Hassel 19) gegen Jenny Leveikina (SKS). Jenny nahm einen vergifteten Bauern (siehe Diagramm), übersah dabei einen Zwischenzug von Wiechen und gab wenig sWeiss am Zug!päter auf. 
Im Spitzenspiel konnte sich Christopher Graw (SV Wattenscheid) locker gegen Günter Radi (SV Wattenscheid-Günnigfeld) durchsetzen. Der zweite Anwärter auf den Titel,  Alexander Langers (SKS), hatte es dagegen gegen Joachim Berndt (SV Wattenscheid) schwerer und musste nach 46 Zügen einsehen, daß die Stellung nicht mehr als ein Remis hergab. 
In der 6. Runde kommt es zu dem lange herbeigesehnten Duell zwischen den Nachwuchsspielern Alexander Langers (SKS) und dem früheren Sodinger Christopher Graw (SV Wattenscheid).
Foto: Ulrich Wiechen             Partien

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