12. Offene Herner Stadtmeisterschaft 2009

Christopher Graw verteidigt souverän seinen Titel

In überzeugender Manier gewann Christopher Graw (SV Wattenscheid 30) mit sieben Punkten aus sieben Partien zum wiederholten Mal die 12. Offenen Herner-Stadt-EM 2009. Jenny Leveikina vom Ausrichter SK Herne-Sodingen 1924 stellte erneut ihre gute Form unter Beweis und wurde mit 5,5 Punkten Zweite. Marcel Quast vom SC Gerthe 46 kam mit 5 Punkten auf den 3. Platz. Alle drei Teilnehmer erhielten jeweils einen schönen Pokal, gestiftet vom Stadtsportbund. Weitere Preise erhielten als 4. und 5. Peter Trazaska (SKS) und Hartmut Wimber (SV RE-Süd) mit jeweils 5 Punkten.
 Die Rating-Preise bekamen:
 Rating -> 1900 Werner Scheibe (SKS) 5 Pkt.
 1700 Matthias Bauer (SV Günnigfeld 22) 3,5 Pkt.
 1500 Reinhardt Bittner ( SV Unser Fritz W-E) 3 Pkt.
Einige Teilnehmer störten durch ihren Ausstieg aus dem Turnier die gute Harmonie. Hierdurch bewiesen sie ihre negative sportliche Einstellung. Trotzdem wird der SKS versuchen im nächsten Jahr den Teilnehmerrekord zu brechen.
DWZ-Auswertung
Ein Bericht von Turnierleiter Eckhard Behnicke

 Turnierseite

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Kommentare

Hallo liebe Schacher/innen!

Also ich wollte euch nur mal als Nicht-Schacherin ein großes Kompliment aussprechen. Ich fand das Tunier richtig klasse, obwohl ich keine Ahnung von dem Spiel habe. Ihr solltet solche Tuniere ruhig öfter mal veranstalten!
Es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht.

Liebe Grüße,
Tanja

P.S. @ Franz: Nimm das Foto von mir raus =D

Herzlichen Glückwunsch Christiopher. Du wirst deinen Weg machen, da bin ich mir ganz sicher. Weiter so!
Gruss
Franz

Herzlichen Glückwunsch Tanja!
Auch du gehst Deinen Weg!!
Lass das Photo drin Franz!!!

Bis bald
Pete

Hallo,

erst noch einmal vielen Dank an die Turnierleitung und an Tanja und Christiane, die ja alle kräftig an diesem gelungenen Turnier mitgeholfen haben. Ich möchte hier noch ein paar Spieler lobend erwähnen, die auch einen Preis verdient hätten, die aber aufgrund der Abbrecher leider mit schlechten Buchholzzahlen gestraft waren. Alexander LAngers und Günter Radi, die vorne mitgekämpft haben, sowie Lutz Werner in der Ratinggruppe B. Ich hoffe, diese lobenden Worte sind ihnen eine kleine Entschädigung. Liebe Grüße, Christopher.

PS: Franz, hast du nicht Lust, bei der Fotomontage die Plätze 2 bis 5 noch einzufügen ;)

Hallo Christopher,
ich würde das gerne machen, doch schauen nicht alle so in die Kamera wie du. Leider!

^^
In die Kamera schauen kann ich wohl nicht!
Das Turnier ist hervorragend gelungen, kann Christopher voll und ganz zustimmen.
Diejenigen, die nicht bereut haben, hier mitzuspielen, haben auch ihr Reuegeld am letzten Tag erhalten.
Leider gab es wirklich zu viele Abbrecher: vielleicht sollten wir nächstes Jahr ein etwas höheres Reugeld nehmen.

An Christopher:
Erstmal herzlichen Glückwunsch zu dieser überragenden Leistung. Bei der Urteilsaussprache sollte man allerdings immer vorsichtig sein, wenn man die Hintergründe nicht kennt. So hatte ich bereits vor Turnierbeginn und vor der Partie gegen Langers aus beruflichen Gründen meinen Rücktritt erklärt und die Turnierleitung war damit einverstanden. Zudem hätte es Günter auch nicht geholfen, da er die Partie gegen dich verloren hat. Aber es ist schon richtig, daß erschreckend viele Spieler abgebrochen haben (mancher vielleicht grundlos). Ich fühlte mich hier speziell angesprochen, da ich sowohl gegen Langers und Radi gespielt habe…

Ergänzung zu meinem obigen Kommentar:
Vor Turnierbeginn stand mein Rücktritt natürlich noch nicht fest, aber daß dieser Fall eintreten könnte, habe ich vor Beginn mitgeteilt.

Hallo,

ich wollte hier niemanden an den Pranger stellen (sonst hätte ich die Abbrecher namentlich erwähnt), sondern einfach noch ein paar Spieler würdigen, die nicht in die Preisränge kamen.

Liebe Grüße, Christopher

Zunächst einmal ein Lob an alle Beteiligten. Ein wirklich gut organisiertes Turnier.
Zu dem ganzen Hätte, Wenn und Aber in den vorherigen Kommentaren möchte ich anmerken: einfach seine Partien gewinnen, dann kommt man auch in die Preisränge! Schon ein halber Punkt mehr erübrigt Diskussionen über (warum auch immer)schlechtere Buchholzzahlen. Eigentlich ganz einfach…
Oder: Entscheidend is´ aufm Platz! Jeder, der oben steht, hat´s letzlich auch verdient.
Und was das Reuegeld angeht: da schon kein Startgeld erhoben wird(gute Maßnahme), ist ein höheres Reuegeld sicherlich eine sinnvolles Instrument. Bereuen soll doch auch ein wenig “Spass” machen! Härtefälle(Krankheit, berufl. Gründe)im Zweifel ausgenommen.
Von den voraussichtlich höheren Einnahmen durch das erhöhte Reuegeldes könnten dann ja anstelle von 5 vielleicht 10 Preise vergeben werden. Dann bekämen die, Aufgrund der Abbrecher, mit einer schlechteren Buchholz bestraften Spieler doch noch einen Preis. Sollten dann die Spieler ab Rang 11 zu sehr benachteiligt sein, könnte man das Reuhegeld ja weiter erhöhen um dann vielleicht 15 Preise zu vergeben. Dann bekämen…Oder wie gesagt, einfach mal ganz locker bleiben und möglichst seine Partien gewinnen. Jammern hilft nicht..
Grüße Hardy

Die Partien der letzten Runde sind drin!
Ich habe mir einen Tag mehr Zeit gelassen als sonst, viel Spass beim Nachspielen.

Danke Christoph für die lobenden Worte und dir möchte ich an dieser Stelle nochmal für den Turniersieg gratulieren ! :)
Mir war es jetzt nicht so wichtig in die Preisränge zu kommen, aber vielleicht sind Stichkämpfe oder eine andere Feinwertung ( Punktesumme ? ) bessere Möglichkeiten die Sieger zu ermitteln.

Es ist sicher bedauerlich, dass einige Teilnehmer das Turnier vorzeitig aufgegeben haben.

Wir können uns aber dem Kommentar von Jenny vom 18.03.2009
nicht anschließen, das Reuegeld zu erhöhen. Auch sollte
ein höheres Reuegeld nicht zur Finanzierung von Turnier-
preisen dienen (vgl. Kommentar von Hartmut Wimber vom
19.03.2009).

Was kann man tun? Pit Schulenburg, Turnierorganisator der
“Sommer-Schach-Turniere” in Dortmund handelt gegenüber den
“Aussteigern” konsequent. Unterhalb seines Abschlussfotos mit allen Siegern zum 23. Sommer-Schach-Turnier 2008 machte er im aktuellen Teil seiner Turnierseite die folgende Mitteilung:
“Ein(namentlich genannter) Spieler wurde wegen wiederholten unentschuldigten Fernbleibens in den Runden 4 und 6 des Klubspielerturniers disqualifiziert und bleibt von der Teilnahme an den Sommerschachturnieren 2009, 2010 und 2011 ausgeschlossen”.

Wir halten einen Turnierausschluss, zumindest im Folgejahr, für gerechtfertigt. Natürlich muss man den Teilnehmern das vorher mitteilen.

Abschließend gratulieren wir allen Siegern und Preisträgern recht herzlich, zuerst natürlich dem Turniersieger Christopher Graw für seine großartige Leistung.

Viele Grüße bis zum nächsten Schach-Event

von Udo und Stefan

Gratulation an Christopher zu seinem 100%igem Ergebnis.
Aber auch an Werner und Jenny für ein niederlagenfreies
Turnier und an Hartmut Wimper, dem Sieger als DWZ-Zugewinner (+45).

Lieber Udo Wickenfeld. Der Vorschlag, mit dem Erlös aus einem erhöhten Reuegeld, den Preisfond zu erhöhen, war nicht wirklich ernst gemeint! Ich dachte, das wäre klargeworden.
Also höheres Reuegeld ja. Spricht ja nichts dagegen, da das Geld ja zurückgezahlt wird.
Und höhere Preise? Im Prinzip auch ja!! Aber natürlich nicht aus den Reuegeldeinnahmen. Allerdings ist die Höhe der Preise, angesichts der kostenfreien Teilnahmemöglichkeit, völlig in Ordnung. Da gibt´s gar nichts zu meckern.

und dank an Georg für die Gratulation.

Gruß Hardy

Wo seht Ihr ein Problem, Udo & Stefan, wenn wir ein höheres Reuegeld nehmen? Reuegeld ist wie Pfand – am Ende des Turniers bekommen die Teilnehmer, die zu Ende gespielt haben, ihr Geld in voller Höhe zurück. Höheres Reuegeld ist nicht dafür gedacht, Einnahmen zu machen, sondern soll mehr Sicherheit gegen die Abbrecher geben. Wir werden bei der Neuauflage der Stadtmeisterschaft weiterhin kein Startgeld nehmen und Geldpreise/Ratingpreise ausschütteln.
Natürlich wird das Reuegeld im Falle der Krankheit o. ä. triftigen Grund in voller Höhe zurückgegeben, wenn der Teilnehmer sich rechtzeitig bei der Turnierleitung abmeldet. Kein Geld zurück gibt es nur im Falle des unentschuldigten Fernbleibens. Schließlich freut sich keiner über den kampflosen Punkt, man will ja in der ersten Linie Schach spielen.
Pit Schulenburg´s Lösung, Teilnehmer auszuschließen und dann auch noch namentlich zu erwähnen, ist zu hart. In dieser Welt kann man mit Geld ja alles wieder gut machen.
:)
Übrigens, kann ich dem Vorschlag von Hartmut Wimber, die Preise durch Reuegeld zu finanzieren, auch nicht anschließen.
Eine andere Möglichkeit wäre auch, den Spieler von Reuegeld des Abbrechers zu entschädigen, der „umsonst“ zur Partie gekommen ist.

Lieber Udo Wickenfeld, liebe Jenny,
der Vorschlag, weitere Preise durch das Reuegeld zu finanzieren, war nicht wirklich ernst gemeint. Ich dachte, das wäre klar geworden.
Also, höheres Reuegeld, ja. Spricht ja nichts dagegen, da es wieder zurück gezahlt wird.
Mir ging es eigentlich darum, aufzuzeigen, das es keinen Sinn macht, mit seinem Schicksal zu hadern. Es wird immer einen geben, der die Preisränge verfehlt, egal wieviel Preise es gibt. Knapp vorbei ist auch daneben. So is´Leben!

Die Preisgelder sind natürlich, angesichts der Möglichkeit, kostenlos teilzunehmen, völlig ok. Da gib´s gar nichts zu meckern.

Und danke an Georg für die Gratulation!
Gruß Hardy

p.s. ich habe gestern Abend schon einen ähnlichen Kommentar abgegeben, der aber, warum auch immer, nicht veröffentlicht ist.

Es gleicht sich aus!

Bei diesen Stadtmeisterschaften durfte ich mich über den Gewinn von 15 Euro in meiner Ratinggruppe freuen. Ich kann mich jedoch an eine Teilnahme erinnern, bei der ich schon in der ersten Runde einen kampflosen Punkt verbuchen konnte. Was zur Folge hatte, dass ich in den Runden 2 und 3 gegen Gegner gelost wurde, denen ich nicht gewachsen war (Herne 2008). Die Motivation war weg. Heute war das Glück auf meiner Seite. Alle Schachfreunde, die 2009 die Preisränge knapp verfehlt haben, sind Vielspieler. Schon morgen werden sie bei einem anderen Turnier an anderer Stelle mehr Glück haben. Deshalb lasst dieses tolle Turnier so, wie es ist. Es gleicht sich aus, ihr werdet sehen!

Jenny schrieb: Eine andere Möglichkeit wäre auch, den Spieler vom Reuegeld des Abbrechers zu entschädigen, der „umsonst“ zur Partie gekommen ist.

Eine tolle Idee!!

Hallo,

Jennys Idee war mir auch schon gekommen. Ich hatte gedacht, dass man allen, dieren Gegner nicht erscheinen, von dem Reuegeld des Gegners eine Mahlzeit im Spiellokal spendieren könnte. Das kann man ja mal fürs nächste Jahr überlegen.

Liebe Grüße, Christopher

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