Impressionen
37. “10-Städte Turnier” in Wirtzfeld (Belgien)
Am Freitag, 3.9.10, reist eine starke Delegation vom SK Sodingen nach Wirtzfeld / Belgien.
Dort gilt es, die starke Leistung des Vorjahres bei Internationalen 10-Städte-Wettkampf zu wiederholen. Damals konnte man als Sieger glänzen. Auch wenn die Sodinger Schachspieler immer zu den verdächtigen gehören, die den Titel gerne mit nach Hause nehmen möchten, so muss man doch sehen, dass die belgischen Vereine Wirtzfeld und Eupen einen gehören Ortsvorteil stets zu nutzen versuchen. Ein spannender Turnierverlauf ist allemal zu erwarten, da auch Differdingen aus Luxemburg stark aufgerüstet haben.
Am Freitag also geht es los. Zunächst wird Werner Scheibe sein Team bei einer Wanderung durch die Eifel auf den Ernst der Lage vorbereiten. Dann steht am Abend eine Lockerungsübung beim Kegeln an. Am Samstagmorgen stehen dann einige Bahnen im Hotel-Pool an, bevor es ernst wird. Was wird dabei heraus kommen ? Schauen wir mal !
Es wird nachberichtet.
Text: Werner Scheibe
25. Sommerschachturnier im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund
Liebe Vereinskollegen/Innen,
Am 17. August begann das 25. Sommerschachturnier im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund. Als Titelverteidiger angereist, waren meine Ziele natürlich hoch gesteckt. Im letzten Jahr erreichte ich nach einem Remis in Runde 1 und sechs folgenden Siegen 6 ½ aus 7. Für dieses Jahr waren mindestens 6 aus 7 geplant, aber dafür mit meinem neu aufgebauten Repertoire. Vor allem von meinem schönen gepflegten 1.d4 habe ich mir viel versprochen.
Doch nun erst einmal eins nach dem anderen. Nominell stärkster Spieler war Jens Zelt mit einer DWZ von 1982. Ich startete an Position Nummer 3. Das Turnier wurde zwar im Schweizer-System gespielt, aber in der Variante „Gruppenmodus“. In diesem System spielten die 22 DWZ stärksten Spieler in den ersten drei Runden ein eigenes Turnier. In den Runden 4 und 5 spielten diese dann gegen die Erfolgreichsten 22 Spieler des Hauptfeldes. Die letzten beiden Runden wurden dann klassisch ausgelost.
Eine tolle Partie!
Die schönste Partie in Belfort bei den "85. Französischen Einzelmeisterschaften 2010" gelang Vizemeister Edouard (Elo 2620). In nur 20 Zügen bezwang er den als Zocker bekannten Tkatschjew (Elo 2639).
Trainingspartner gesucht? Kostenlos!
Houdini ist eine State-of-the-Art-Schach-Engine für Windows, die mit der besten kommerziellen und freien Software konkurriert. Die aktuelle Version ist Houdini 1.03a (Release-Datum Juli 17, 2010).
Der Name "Houdini" wurde gewählt, weil der die Motor Positionaly Stil, seine Hartnäckigkeit in schwierigen Positionen und seine Fähigkeit zu verteidigen und mit einem Unentschieden – manchmal durch die schmalsten Margen zu entkommen. Gleichzeitig wird Houdini seine Gegner die gleichen Fluchtwege verweigern, wenn es die bessere Position hat.
Houdini ist für nicht-kommerziellen Gebrauch kostenlos. Diese kann heruntergeladen, installiert und für das Spielen Schachspiele und Analyse der Schach-Positionen ohne kommerziellen Zweck frei verwendet werden.
Seit 25. Juli 2010 rangiert Houdini 1.03a # 1 auf der führenden IPON Computer Schach Rating Liste auf Plat 1, gefolgt von Rybka 4 und Stockfisch 1.8. (Text: Google-Übersetzung)
Houdini Chess Engine Interessant ist zur Zeit auch Stockfish, das von vielen Großmeistern eingesetzt wird. Wer nicht über ein Schachprogramm verfügt, kann sich das starke Programm "Arena" herunter laden. Es ist kostenlos!! Beide Engines lassen sich in Arena einbinden und Sie bekommen dadurch ein starkes Schachprogramm, dass sich mit den kommerziellen Programmen durchaus messen kann.
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Partien dazu (Auf 2,66 GHz und 3 GB Arbeitsspeicher sowie 32 Bit-Betriebssystem)
Gespielt am 31.8.2010
“Arctic Securities Chess Stars”-Turnier
Vom28. bis 30.8. spielt Magnus Carlsen, Weltmeister Vishy Anand, Judit Polgar und Jon Ludvig Hammer ein Schnellschachturnier. Es wird doppelrundig gespielt. Die beiden Ersten tragen am Montag das Finale aus, während die beiden Dritt- und Viertplatzierten aus der Vorrunde um den 3. und 4. Platz spielen. Die Partien werden live übertragen.
Ein norwegischer TV-Sender zeigt auf seiner Webseite die ganzen Partien als Film.
Turnierseite Chessdom Livefilm Partien Spiel um den 3. Platz Fianle
Über Schach und Kühlsysteme
Liebe Vereinskollegen,
bereits in der Vergangenheit habe ich unsere Website benutzt, um über Turniere zu berichten, an denen ich mit wechselhaftem Erfolg teilgenommen habe. In der Regel bat mich unser Web-Master um einen Artikel. Manchmal geschah es aber auch, weil ich mich erinnerte, dass die Vereinsmitglieder angehalten wurden, über ihre auswärtig gespielten Turniere etwas von sich zu geben.
Ich wollte weder in der Vergangenheit noch will ich heute den Eindruck erwecken, ich schreibe über schachliche Höchstleistungen. Das Niveau auf diesen Turnieren liegt sicherlich unter dem der NRW-Klasse, ist in der absoluten Spitze allerdings nicht wesentlich schlechter, wenn überhaupt.
Etwas sarkastisch habe ich mal formuliert, dass Seniorenturniere gekennzeichnet sind durch Einsteller in der fünften Stunde, Probleme im Umgang mit der elektronischen Uhr und ständig gut besetzter Toilette (Prostata!). Tatsächlich findet man aber durchaus gute Partien (nicht von mir) und einige der Teilnehmer könnten sich sicherlich in der NRW-Klasse gut behaupten.
Für die folgende Bemerkung gibt es keinen aktuellen Anlass, es hat mich niemand kritisiert, was bei meinem Chaos-Schach eh keinen Sinn machen würde.
Zunehmend werden Spitzenbegegnungen von Seniorenturnieren im Internet übertragen. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir ein Wort zu der Unsitte, nebenher Fritz oder Rybka rechnen zu lassen und ständig den Kopf über die deppenhafte Züge der menschlichen Akteure zu schütteln. Am Brett sind Entscheidungen zu treffen, ist man in Zeitnot, gibt es Ängste, Ärger und Euphorie, während im Wohnzimmer gut spielen ist. Dies gilt es insbesondere bei der Analyse von Partien der über 60jährigen zu berücksichtigen.
Der SV Castrop-Rauxel 1923 mit neuer Webseite
Der SV Castrop hat eine neue Webseite. Ein so genanntes CMS-System von Wordpress. Es ist erfreulich zu sehen, wie nach und nach die Webseiten der Schachvereine im Schachbezirk Herne/Vest die neue Technik nutzen. Es ist sicher für manche nicht leicht, ihren gewohnten Arbeitsablauf zu ändern und etwas Neues zu machen. Doch wer mit Wordpress arbeitet wird feststellen, dass alles viel einfacher und flexibler zu gestalten ist als eine herkömmliche, traditionelle Html-Seite.
Hier geht es zur neuen Webseite des SV Castrop-Rauxel 1923
25. Sommerschach 2010 mit Stefan Wickenfeld

Stefan Wickenfeld gewinnt in der letzten Runde und belegt am Ende einen sehr guten 3. Plat mit 6,5 Punkten aus 9 Partien. Mit etwas mehr Glück, hätte Stefan das Turnier gewinnen können, doch der Zugewinn von 12 DWZ-Punkten sind auch ein Trost.
Auszug aus der Teilnehmerliste:
Zelt,Jens 1982 SC Hansa Dortmund Kropp,Andreas J. 1976 SC Hansa Dortmund Wickenfeld,Stefan 1965 Schachklub Herne-Sodingen 1924 Sohraby,Azizollah 1939 SV Unna 1924 Morawietz,Manuel 1936 (z. Zt. ohne Verein) Mancic,Ivan 1936 Schachgesellschaft Gladbeck Jochmann,Christian 1914 SC Doppelbauer Brambauer Wloka,Sebastian 1899 SV Eichlinghofen 1935 Begna,Bozidar 1894 SC Hansa Dortmund Webner,Dennis 1889 Schach Nienberge 2003 Göldenboog,Jürgen 1884 SV Horst-Emscher 31 Gitschel,Ralf 1882 SV Eichlinghofen 1935 Melmer,Felix 1872 SC Gerthe 46 Simon,Thomas 1868 SC Doppelbauer Brambauer Hellwig,Thomas 1864 SVg Marten-Bövinghausen … 140 Teilnehmer
Nachbetrachtung
Das 10. Benefiz-Turnier des Ev. Kinderheims Herne hatte mit 111 Teilnehmern einen Rekordbesuch. Was die Beteiligung des Schachbezirks Herne/Vest betrifft, war es ein Debakel! Aus dem Vest hat nicht ein Schachspieler den Weg nach Herne gefunden. Der Schachbezirk Herne war mit 11 Teilnehmern vertreten, davon alleine sieben vom SK Herne-Sodingen.
Diese Tatsache muss man mit Besorgnis zur Kenntnis nehmen und nach den Ursachen forschen. Woran liegt das? Was ist der Grund für das mangelnde Interesse? Die Vereine, die keine Spieler zur Beteiligung animiert haben müssen sich die Frage stellen, was ist, wenn wir selbst ein Turnier veranstalten? Oder lässt man es gleich sein, weil man befürchten muss, dass mangels Interesse das Turnier eine Pleite wird.
Schreiben Sie doch einfach einen Kommentar und schreiben Sie uns, wie Sie darüber denken.
Übrigens sind zu dem 10. Benefiz-Turnier 50% mehr Schachspieler gekommen als im letzten Jahr. Das spricht eigentlich für das Turnier. Es gab auch keinen Spieler, der nicht zufrieden seinen Heimweg angetreten und angekündigt hat, im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Fridman erledigt seine Hausarbeiten
Nur einer der Nationalmannschafts-Rebellen in Mainz zufrieden / Naiditsch startet nach Schlappe gegen Schwekendiek eine Aufholjagd
Foto und Text von FM Hartmut Metz, 22. August 2010
Für die ausgestoßenen deutschen Schach-Nationalspieler sind die Chess Classic Mainz alles andere als gut gelaufen. Bei der Schnellschach-Weltmeisterschaft blieben sie nach dem Honorar-Zwist mit dem Deutschen
Schachbund (DSB) hinter ihren Hoffnungen zurück. Mit einem Augenzwinkern sah Daniel Fridman die vertauschte familiäre Reihenfolge: Nicht der Mülheimer Bundesligaspieler lag mit acht Punkten nach elf Runden vorne, sondern seine Ehefrau Anna Zatonskih. Die zweifache ukrainische und dreimalige US-Meisterin landete mit 8,5 Zählern auf Platz 26 unter 701 Teilnehmern knapp vor ihrem nominell weit stärkeren Gatten (28.). Obwohl Fridman nun die Schnellschach-Weltmeisterin daheim hat, bedeutet das keine zusätzliche Hausarbeit für den Großmeister. "Ich bin nicht faul und mache das eh schon", berichtete Fridman trotz der verpassten Preisränge verschmitzt.
Mehr Frust verspürte Jan Gustafsson: "Ärgerlich, ich spielte in der letzten Partie schlecht", tadelte sich der Hamburger nach seiner Schlussrunden-Niederlage gegen Jewgeni Barejew. Der Russe rückte so mit 9,5 Punkten bis auf den geteilten zweiten bis vierten Platz hinter dem neuen Weltmeister Gata Kamsky (USA/10) vor, während sich Gustafsson mit dem elften Rang und 500 Euro Preisgeld begnügen musste. Exakt 1000 Euro kostete den Profi die Schlappe nach einem zuvor starken Turnier.
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