Nachbetrachtung

Das 10. Benefiz-Turnier des Ev. Kinderheims Herne hatte mit 111 Teilnehmern einen Rekordbesuch. Was die Beteiligung des Schachbezirks Herne/Vest betrifft, war es ein Debakel! Aus dem Vest hat nicht ein Schachspieler den Weg nach Herne gefunden. Der Schachbezirk Herne war mit 11 Teilnehmern vertreten, davon alleine sieben vom SK Herne-Sodingen. 
Diese Tatsache muss man mit Besorgnis zur Kenntnis nehmen und nach den Ursachen forschen. Woran liegt das? Was ist der Grund für das mangelnde Interesse? Die Vereine, die keine Spieler zur Beteiligung animiert haben müssen sich die Frage stellen, was ist, wenn wir selbst ein Turnier veranstalten? Oder lässt man es gleich sein, weil man befürchten muss, dass mangels Interesse das Turnier eine Pleite wird. 
Schreiben Sie doch einfach einen Kommentar und schreiben Sie uns, wie Sie darüber denken.
Übrigens sind zu dem 10. Benefiz-Turnier 50% mehr Schachspieler gekommen als im letzten Jahr. Das spricht eigentlich für das Turnier. Es gab auch keinen Spieler, der nicht zufrieden seinen Heimweg angetreten und angekündigt hat, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

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Kommentare

Ich kann die Besorgnis aus eigener Erfahrung nachvollziehen, denn beim kürzlichen Open des SV Unser Fritz war es ähnlich (nur zwei Herner und kein Vester). Natürlich eine Enttäuschung für die Vereinsmitglieder - insbesondere für solche, die selbst gerne an Turnieren teilnehmen. Ich möchte da aber keinen Zusammenhang mit dem Schnellschachturnier konstruieren.
Im Gegenteil - für mich bleiben die Gründe nach wie vor im Verborgenen. Dass die Rahmenbedingungen stimmen zeigt alleine schon das Echo im Allgemeinen. 111Teilnehmer sprechen für sich und 43 Teilnehmer (mit Titelträgern) beim ersten Open ist auch nicht schlecht. Wenn dann gleichzeitig Schachnachbarn an anderen Turnieren teilnehmen, liegt das evtl. daran, dass unser Turnier noch nicht etabliert ist. Es ist aber beispielsweise keine Erklärung, dass parallel die Schacholympiade und die Endrunde der SVR-Einzelmeisterschaft stattfand. Das wirkte sich wohl auf die Teilnehmerzahl insgesamt, aber eher nicht auf die Relatiion zum Lokalkolorit aus.
Unter dem Strich bleibt mir die Erkernntnis, dass es an der schachlichen Sozialisation im Schachbezirk liegen muss. ;-) Wie würde man in der Politik sagen: “Schuld sind nicht die Turnierorganisatoren, sondern das Schachvolk - wir brauchen ein Neues”! ;-) ;-)

Natürlich ist es sehr erschreckend, wenn man die Teilnehmerzahl der heimischen Vereine an den beiden Turnieren sieht. Wir von der RSG, richten jährlich ein Schnellschachturnier im Mai aus, zu dem alle Vereine im Schachbezirk Herne/Vest eingeladen werden. Die Beteiligung von Vereinen aus dem Vest ist gering und aus Herne null. Vielleicht ist sich jeder selbst der nächste.Man wird hier im Internet auch keine Lösung finden.
Persönlich kann ich nur sagen das die Startgelder an Turnieren meine Schmerzgrenze längst überschritten haben. Ausserdem fehlt mir die Zeit!

“Was ist der Grund für das mangelnde Interesse? Die Vereine, die keine Spieler zur Beteiligung animiert haben müssen sich die Frage stellen, was ist, wenn wir selbst ein Turnier veranstalten? Oder lässt man es gleich sein, weil man befürchten muss, dass mangels Interesse das Turnier eine Pleite wird.
Schreiben Sie doch einfach einen Kommentar und schreiben Sie uns, wie Sie darüber denken.”

klare Fragen, klare Antworten:
1) 20 Euro Startgeld für ein halbtägiges Schnellturnier ist viel zu viel! Es gibt nicht nur Kapitalisten im Schach sondern auch Schüler, Studenten, Arbeitslose usw usw
2) Keinen Bock auf eine endlos lange Pause zwischendurch, weil mitten im Turnier aus unerfindlichen Gründen ein Essen angesetzt wird
3) Keinen Bock sich mitten im Schachturnier den Bauch vollzuschlagen
Fact: Startgeld senken auf max 12 Euronen und das Essen in die Tonne kloppen. Dann werden die Leute euch nächstes Jahr wieder die Bude einrennen !

“Volkes_Stimme” hat da ganz heftig am Thema vorbei argumentiert. Zunächst mal erweckt die zitierte Passage aus obigem Artikel den Eindruck, als bestehe ein generell mangelndes Interesse an dem Turnier. Das Gegenteil ist aber wohl der Fall, denn mit 111 Teilnehmern gab es eine Rekordbeteiligung. Deshalb kann die nachfolgende Stellungnahme auch nicht wirklich ernst genommen werden. Zudem schmückt sich der/die Kommentator/in mit fremden Federn, denn des Volkes Stimme hat er/sie damit sicher nicht kund getan. Wahrscheinlich ist seine/ihre Stellungnahme eher Ausdruck einer persönlichen Enttäuschung.

“Volkes Simme” hat wohl nicht zur Kenntnis genommen, dass es sich um ein Benefiz-Turnier handelte. Die Startgelder kamen dem Ev. Kinderheim Herne zugute. Das bedeutet, dass das Startgeld auch eine Spende an das Kinderheim war.
Wenn es dann auch noch das Essen umsonst gibt, was gibt es da eigentlich noch zu meckern? Es ist außerdem äußerst schwierig es allen recht zu machen. Ich glaube, dass es keinem gelingen würde. Es wurde auch keiner zum Essen gezwungen.
2009 waren es 69 und 2010 111 Teilnehmer. Ich glaube das spricht für sich!

Ganz oben wird über Ursachenforschung aufgrund der geringen einheimischen Beteiligung geschrieben. Daraufhin gibt “Volkes Stimme” dann an, dass ihm das Startgeld zu hoch war und nun wird er gebasht von wegen es handelt scih doch um eine Benefiz-Turnier bzw. 111 Teilnehmer sprächen für sich selber. Das empfinde ich nicht als fair. Es ist doch extra nach den Ursachen einer Nichtteilnahem gefragt worden.

Uns war das Startgeld leider ebenfalls zu hoch, obwohl wir wirklich sehr gerne teilgenommen hätten. Es ist immer ein prima Turnier, was hier veranstaltet wird!!! Aber Geld, das man ausgibt, muss man zu nächst einmal haben…

Als Alleinverdiener und wahrscheinlich bald Arbeitsloser mit Beteiligung von 2-3 Familienmitgliedern konnte ich/wir es uns allerdings finanziell nicht leisten, da sind 20 Euro einfach zu viel für uns. Auf Essen umsonst legen wir ebenfalls keinen Wert.

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