NRW-Klasse: SKS I - SF Monheim 2:6

Mit einer klaren 2:6 Niederlage beendet die 1. Mannschaft des SKS das Jahr. Dabei hatte es ganz gut angefangen. Peter Trzaska und Georg Waldschmidt erreichten frühzeitig deutlich bessere, vermutlich sogar gewonnene Stellungen und an allen anderen Brettern sah es sehr gut oder mindestens ausgeglichen aus. Deswegen einigte sich Bernhard Schippan mit seinem Gegner auch recht frühzeitig auf Remis. Doch dann nahm das Unglück seinen Lauf. Jörg Becker startete einen zweifelhaften Angriff auf Kosten einer Figur, Peter misshandelte seine Position auf eine für ihn völlig untypische Weise, Jenni Leveikina übersah einen Bauerndurchbruch im Zentrum und auch Joachim Berndt hatte nach einem korrekten Turmopfer nicht die richtige Fortsetzung gefunden. 
Zwar konnte zunächst Jörg Kähmann in einer schwungvollen und sehenswerten Angriffspartie den ersten Sieg einfahren, aber es sollte der einzige volle Punkt bleiben. Georg verlor völlig den Faden und wickelte seine Gewinnstellung zum Verlust ab. Joachim, Peter und Jenni mussten sich auch geschlagen geben. Jörg Becker leistet noch hartnäckigen Widerstand, doch schlussendlich setzte sich die Mehrfigur des Gegners durch. Einziger Lichtblick war das Remis von Alexander Langers, der seine Durststrecke damit überwunden hat. Damit ist der SKS wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Keine Rede mehr von einem eventuellen Aufstieg, es gilt die noch nötigen Punkte für den  Klassenerhalt zu erreichen.
Die Winterpause ist nur kurz. Schon am 9.1.2011 geht es weiter mit dem Auswärtsspiel beim SC Klein-Berlin Rheine.      Partien     Ergebnisse/Tabelle
Bericht: Georg Waldschmidt

Anmerkung: Leider kann der Webmaster erstmals in seiner über 10- jährigen Tätigkeit keine Fotos vom Mannschaftskampf veröffentlichen. Der Schiedsrichter hatte das Fotografieren ohne Blitz zugelassen. Doch Peter Weber von den SF Monheim legte Protest ein. Daraufhin musste der SR das Fotografieren verbieten mit der Begründung, dass während der Partien keine elektronischen Geräte an sein dürfen. Eine sehr unfreundliche Regel, die Öffentlichkeitsarbeit für das Schachspiel behindert, zumal insgesamt die Mitgliederzahlen beim DSB dramatisch zurück gehen.  
Bei der "Deutschen Ärtztemeisterschaft 2008" hat sich Peter Weber gerne während der laufenden Partie fotografieren lassen. Er wurde damals Sieger der Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch! 

Br. Rangnr. SK Herne-Sodingen 1 - Rangnr. SF Monheim 1 2:6
1 4 Langers, Alexander - 1 Weber, Peter ½:½
2 5 Schippan, Bernhard - 2 Homuth, Wolfgang ½:½
3 6 Waldschmidt, Georg - 3 Stöber, Michael 0:1
4 7 Becker, Jörg - 5 Hülsmann, Josef 0:1
5 8 Berndt, Joachim - 7 Weber, Franz-Josef 0:1
6 1002 Kähmann, Jörg - 8 Reinemer, Frank 1:0
7 9 Leveikina, Jevgenija - 1001 Deppe, Arne 0:1
8 12 Trzaska, Peter - 1003 Weisshaupt, Rainer 0:1

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Kommentare

Hallo Franz,
das Problem war - so vermute ich - weniger das Photographieren an für sich, sondern das Gepipse der Kamera. Im Unterschied zu den “normalen” Hintergrundgeräuschen sind die Piepstöne von elektronischen Geräten extrem störend. Deswegen bin auch froh, daß es die strikte Handyverbot-Regelung gibt. Hättest Du die Kamera ausserhalb des Turniesaales eingestellt und dann einfach nur die Photos gemacht, wäre alles wohl kein Problem gewesen.

Lieber Georg,
Meine Kamera piepst nur einmal, wenn man sie anstellt. Ansonsten gibt sie nur ein kaum wahrnehmbares Geräusch von sich, wenn die Linse auf und zu geht. Bei der diesjährigen “Deutschenb-Blitz- Einzelmeisterschaft” in Gladbeck habe ich während der Runden laufend Bilder gemacht. Es hat sich keiner von den Cracks beschwert. Außerdem wurden einige Partien sogar von DeepMedia gefilmt. Siehe: http://www.chess-international.de/?p=951
Selbst bei der Bundesliga, kann ich während die Partien laufen, fotografieren so oft und soviel ich möchte (Natürlicht nicht in der Zeitnotphase).
Es ging dem Herrn Weber nur darum, dass keine Fotos gemacht werden. So hat es mir auch der Schiedsrichter geagt.
Eine Lösung wäre, wenn einer aus der 1. Mannschaft Fotos macht (in den ersten 10 Minuten) und mir diese abends nach Hause schickt. Ich kann nicht morgens um 11 Uhr nur wegen der Fotos nach Sodingen fahren und Nachmittags selber spielen.

Noch ein Nachschlag:
Für mich besteht eine optimale Berichtererstattung aus folgenden Informationen:
1. Bericht über den Turnierverlauf
2. Partienauswahl
3. - 4. Ergebnisse/Tabelle und Fotos!!!
Das Ganze möglichst unmittelbar nach Beendigung des Mannschaftskampfes.
Es gibt leider noch zuviele Schachspieler, die das für übertrieben halten. Doch wenn man im November 2010 ca. 39.000 Besucher auf seiner Vereinsseite hatte, muss man doch langsam auch die Skeptiker überzeugt haben.
Die Besucher sind allerdings nur bereit weiterhin in Scharen auf unsere Seiten zu gehen, wenn die Aktualität gewährleistet und sichtbar ist. Deshalb sind die eingangs genannten Kriterien besonders wichtig. Es gibt für uns keine Alternative, die Nachrichten schnell zu verbreiten, wie das Internet.

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