Deutschland Cup, 16.11.-20.11.2008, Dresden

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Ein Bericht von  Rolf Bergau 
Als Rahmenprogramm zur Schacholympiade veranstaltete der Deutsche Schachbund den Deutschland Cup. 64 Teilnehmer haben sich pro Gruppe, aufgeteilt in 15 Gruppen, in den einzelnen Bundesländern zur Teilnahme qualifiziert. Die Gruppen wurden im Abstand von 100 DWZ/ELO Punkten eingerichtet.
 
 Ein riesiges Event. Über 800 Teilnehmer spielten morgens an den Brettern die nachmittags von den „Großen“ – den besten Spielern der Welt – genutzt wurden. Es war das größte Amateurturnier das jemals in Deutschland statt gefunden hat.
 
 Die große Anzahl der Spieler, bedeutete für die Organisatoren eine besondere Herausforderung, der sie im Großen und Ganzen gerecht wurden. Der Ablauf war fast reibungslos. Die Teilnehmer sehr motiviert und engagiert. Da im ko–System gespielt wurde, gab es keine Freundschaftsremis. Remis bedeutete Endscheidung in 2 maximal 3 Blitzpartien. Die ausgeschieden Teilnehmer spielten im Schweizer System weiter.
 
 Click to enlargeAn 4 Tagen jeweils eine Partie und an einem Tag mussten 2 Partien gespielt werden. Insgesamt war es eine sehr freundliche Veranstaltung. Die Schiedsrichter, die mehr als ausreichen vorhanden waren, mussten nach meinem Kenntnisstand kaum Konflikte lösen oder Entscheidungen treffen.
 
 Das Rahmenprogramm, welches angeboten wurde, reichte von einer Modenschau, gemeinsamen exklusiven Besuch der Frauenkirche, Diskoveranstaltung, Autogrammstunden der Großmeister, tägliches Treffen im Rathaus zur „World of Chess“ und vieles mehr.
 
  Es waren für mich sehr anstrengende Tage, aber auch sehr schöne Tage in Dresden. Leider nicht ganz so erfolgreich wie ich es mir gewünscht hätte. Im Achtelfinale musste ich meine erste Partie verloren geben. Konnte zwar im Schweizer System noch 2 weitere Punkte erkämpfen, musste aber meine letzte Partie trotz einer Qualität mehr, remis geben. Somit holte ich 4,5 Punkte von 6 möglichen. Der vierte Platz – dafür gab es noch einen Pokal - hatte auch 4,5 Punkte, aber leider die bessere Buchholzwertung.    Alle Fotos: Rolf Bergau

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