Erfolgreicher Saisonstart für die Erste
SKSC 1 - SV Mülheim-Nord 3: 5.0:3.0
Von Martin Böhnke:
Auch für die erste Mannschaft fiel Ende September der Startschuss zur neuen Spielzeit 2025/26.
Erneut der Gruppe 2 der NRW-Klasse zugeordnet, bahnt sich für den SKSC eine schwierige Saison an, deren Ziel einzig der Klassenerhalt sein kann.
Grund hierfür ist, dass unsere Gegner reihenweise Verstärkung an den vorderen Brettern vermelden können, während wir eher leicht geschwächt ins Rennen gehen.
Umso wichtiger war für uns deshalb ein erfolgreicher Auftakt im Heimspiel gegen den SV Mülheim-Nord III. Und der gelang uns zum Glück mit einem soliden 5,0:3,0 Sieg.
Der Kampf begann in ruhigen Bahnen mit zwei Remisen. Zunächst endete Ingo Hilles scharf angelegtes Skandinavisches Gambit nach einem Generalabtausch in einem völlig neutralen Endspiel, was die Gegner umgehend dazu bewog, sich die Hände zu reichen. 0,5:0,5.
Am Spitzenbrett trennte sich Dr. Christopher Graw vom amtierenden Sieger der offenen Herner Stadtmeisterschaft, Martin Mainusch, mit der Punkteteilung. Zuvor war eine Damenindische Verteidigung in ein ausgeglichenes Mittelspiel übergegangen, welches keiner der Spieler überreizen wollte. 1,0:1,0.
Der Führungstreffer ging auf mein Konto. In einer bekannten Englischen Variante, in der Schwarz einen Bauern für Initiative opfert, wollte es mein Gegner sofort wissen und schob direkt ein zweites Bauernopfer hinterher. Doch meine Stellung erwies sich als stabil und nach einigen Abtauschen fuhr ich das Mehrmaterial nach Hause. 2,0:1,0.
Den Ausgleich musste Frank Müller zulassen. Ein geschlossener Sizilianer führte zu entgegengesetzten Rochaden. Doch während Franks weißer Angriff am Königsflügel ins Socken geriet, nahm der schwarze am Damenflügel seinen Lauf. Eine Ungenauigkeit des Nachziehenden ließ uns kurz hoffen, doch am Ende war ihm der Sieg dann nicht mehr zu nehmen. 2,0:2,0.
Erneut in Führung brachte uns Ingo Panofen. In der klassischen Holländischen Verteidigung hatte er stets Kontrolle über das Zentrum. Die Angriffsversuche des Gegners am Königsflügel führten zwar zu einem schwarzen Läuferpaar für Turm plus zwei Bauern, jedoch ließ sich dieses nicht koordinieren. Dem Eindringen der weißen Kräfte auf die 7. Und 8. Reihe konnte Schwarz nichts entgegensetzen und ein Damengewinn beendete die Partie zu unseren Gunsten. 3,0:2,0.
Einen Schritt näher an den Mannschaftserfolg brachte uns das Remis von Thorsten Banik. In.einer Meraner Variante opferte er seinen Läufer auf b5, verblieb nach Ende der Abwicklung aber mit einer Minusqualität für einen Bauern zurück. Doch der Nachziehende behandelt die Stellung anschließend nicht optimal und als man sich auf den Friedensschluss einigte, hatte Thorsten bereits einen weiteren Bauern gewonnen und befand sich in Vorteil. 3,5:2.5.
Einen ähnlichen Verlauf nahm die Partie von Joachim Berndt. Im Mittelspiel geriet Joachim mit Schwarz in einer Katalanischen Eröffnung am Damenflügel stark unter Druck und balancierte zeitweise am Rande einer Niederlage. Doch dann konnte er sich befreien und in ein leicht besseres Endspiel abwickeln, das schließlich mit einer Zugwiederholung endete. 4,0:3,0.
Nun spielte nur noch Georg Waldschmidt. Als Nachziehender hatte er einen geschlossenen Sizilianer auf dem Brett, in dem er im Mittelspiel das Ruder übernommen hatte. Eine kleine Kombination gewann einen wichtigen Zentralbauern. Die Verwertung gelang Georg anschließend souverän zum Endstand von 5,0:3,0.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann nehmen Sie sich bitte die Zeit, um einen Kommentar zu schreiben. Das Web-Team des SK Herne-Sodingen freut sich über jede Reaktion. Sie können auch hier einen RSS-Feed per Mail abbonieren.
/images/SKSC_80_red.png)
/images/rss.gif)
/images/mail.png)
/images/infos.jpg)





/images/quadrat/dwz.png)
Kommentare
Noch keine Kommentare.
Leider ist die Kommentarfunktion für diesen Artikel zurzeit geschlossen.